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Kinder- und Jugendförderung

Warndreieck

Coronavirus: Aktuelle Informationen und Hinweise

Außendienste und Besprechungstermine werden zurzeit nicht wahrgenommen


Ziel der Maßnahme ist es die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus zu vermindern.


Die Abteilung ist aber weiterhin im Dienst.


Wir sind telefonisch montags und mittwochs von 9:00 – 12:00 Uhr, dienstags von 14:30 – 17:00 Uhr und donnerstags von 14:30 – 18:00 Uhr für Sie erreichbar. Alternativ schicken Sie uns auch gerne eine Mail.


„Attention! Ein Impostor sabotiert meist unbemerkt - Corona-Version“

Kooperation der Abteilung Kinder- und Jugendförderung des Kreises Borken mit den Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit „Jugendhaus Gönni“ und „Villa Bacho“ in Rhede. In dem Video „Attention! Ein Impostor sabotiert meist unbemerkt“ haben die Jugendlichen dem Coronavirus die Impostor-Rolle zugeordnet. Damit veranschaulichen sie, dass Vorsicht geboten ist, weil das Virus unbemerkt Schaden anrichtet. Es kommt darauf an, dass jede einzelne Person sehr aufmerksam sich und anderen gegenüber ist, damit nicht alle unbemerkt von dem „Impostor“ (Corona) entkräftet werden.

Achtung: Dienststellen der Kreisverwaltung Borken vorsorglich für den freien Publikumsverkehr geschlossen - Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung

Warndreieck

Um die Funktionsfähigkeit der Kreisverwaltung zu gewährleisten und die Gefahr einer Weiterverbreitung des Coronavirus (beispielsweise in Wartezonen) zu vermindern, sind die Dienststellen größtenteils für den freien Publikumsverkehr geschlossen. Dies geschieht aus Vorsorge, um das Funktionieren der Behörde im Interesse der öffentlichen Daseinsvorsorge sicherzustellen.

 
Ausländerbehörde:

Die Ausländerbehörde ist ab Montag, 25. Januar, nicht mehr für den freien Publikumsverkehr geöffnet. Damit trägt die Kreisverwaltung den neuen Anforderungen der Corona-Schutz-Verordnung NRW Rechnung. Anliegen sollen bis auf Weiteres möglichst per Telefon, E-Mail, Brief oder Einwurf von Unterlagen erledigt werden. In dringenden Fällen können darüber hinaus telefonisch Termine vereinbart werden. Dazu können Sie sich mit ihrer jeweiligen Sachbearbeiterin bzw. ihrem jeweiligen Sachbearbeiter in Verbindung setzen oder über die Zentrale der Kreisverwaltung, Tel. 02861/681-100, anrufen.

 
Führerscheine:

Die neuen, zurzeit geltenden Regelungen bezüglich der Führerscheinbeantragung und –abholung finden Sie auf der Seite „Auto & Verkehr

 

Kfz-Zulassung:

Die Bearbeitung von Zulassungsvorgängen ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung  (online) in den drei Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken möglich. Außerbetriebsetzungen und Ersatzscheinausstellungen für nicht im Kreis Borken zugelassene Fahrzeuge werden derzeit nicht durchgeführt.

 

Jagdscheine:

Die Verlängerung von Jagdscheinen erfolgt zurzeit nur schriftlich. Der Antrag ist an die Anschrift: Kreis Borken, untere Jagdbehörde, Burloer Str. 93, 46325 Borken zu richten. Persönliche Vorsprachen in den Zulassungsstellen in Ahaus und Bocholt sind nicht möglich.

 

Elterngeldstelle:

Sprechstunden der Elterngeldstelle in der Nebenstelle des Kreises in Ahaus finden bis auf Weiteres nicht statt.

 

Gelbfieberimpfstelle:

Der Corona-bedingte Shut-down wird gelockert. Ab dem 28.07.2020 ist die Gelbfieberimpfstelle am Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken wieder wie gewohnt dienstags und donnerstags Nachmittag geöffnet. Terminvereinbarung bitte bei Herrn Dr. Ettlinger unter 0170 3277636. Der Zutritt zum Kreishaus ist nur mit Mund-Nase-Schutz gestattet.

 

Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz:

Für die Einsichtnahme in ausgelegte Antragsunterlagen oder Genehmigungsbescheide im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung von Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz nutzen Sie bitte vordringlich die Einsichtnahme über das Internet (www.kreis-borken.de/bauen-bekanntmachungen). Die Auslegungszeiträume werden auf Grund der Sondersituation bis zur Einwendungs- bzw. Klagefrist ausgeweitet. Sollte Ihnen eine Online-Einsicht nicht möglich sein, wenden Sie sich bitte an die Immissionsschutzbehörde (Kontakte unten auf der Seite).

 

Öffnungszeiten & Adressen

Allgemeine Öffnungszeiten der Kreisverwaltung

  • montags bis mittwochs:
    8.00 - 12.30 Uhr, 14.30 - 16.00 Uhr
  • donnerstags: 8.00 - 18.00 Uhr
  • freitags: 8.00 - 12.30 Uhr

Kreishaus in Borken

Burloer Str. 93
46325 Borken

Die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) ist eine Pflichtaufgabe der Jugendhilfe und im §11 SGB VIII und §12 KJFöG gesetzlich verankert. Sie stellt einen unentbehrlichen Bestandteil von sozialer Infrastruktur dar und richtet sich grundsätzlich an alle Kinder und Jugendlichen von 6 bis 21 Jahren, in Ausnahmefällen bis 27 Jahren.

Durch ihre geeigneten Angebote trägt die offene Kinder- und Jugendarbeit dazu bei, positive Lebensbedingungen im Sozialraum von Kindern und Jugendlichen zu schaffen und Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen. Der junge Mensch selbst mit seinen Bedürfnissen ist Thema, Inhalt und Programm der offenen Arbeit. Offene Kinder- und Jugendarbeit findet in Einrichtungen oder in aufsuchender Form statt. Im Kreis Borken gibt es in Zuständigkeit des Fachbereiches Jugend und Familie 23 Jugendhäuser und Offene Jugendtreffs. In acht Kommunen findet OKJA in mobiler/aufsuchender Form statt. Darüber hinaus gibt es in drei Kommunen im Kreis Borken jeweils ein Jugendbüro, das Belange in der Kinder- und Jugendarbeit aufgreift.

Das sogenannte Sozialraumteam Jugendarbeit, welches sich aus Vertretern der OKJA, der Schulsozialarbeit, der Kinder- und Jugendförderung und anderen wichtigen Akteuren für die Kinder- und Jugendarbeit zusammensetzt, ist in den 13 Kommunen seit vielen Jahren eine wichtige Vernetzungsstruktur. Das Sozialraumteam dient vorrangig dem fachlichen Austausch und der Entwicklung von bedarfsgerechten Angeboten für die Zielgruppe.


AdressBuch Offene Kinder- und Jugendarbeit

Wo finden Sie Angebote der Kinder- und Jugendförderung?
Neben einer Auflistung der Einrichtungen können Sie sich auch über eine Kartenansicht navigieren.

In §12 SGB VIII sowie §11 KJFÖG sind die Aufgaben und Inhalte der Jugendverbandsarbeit festgehalten. Jugendverbände unterstützen in wertvoller Weise das Hineinwachsen von Kindern und Jugendlichen in die demokratische Gesellschaft. Die Jugendverbandsarbeit findet in von jungen Menschen selbst organisierten Verbänden statt. Die verbandliche Jugendarbeit ist auf Eigeninitiative, Eigenverantwortlichkeit und Beständigkeit ausgelegt. Seit vielen Jahrzehnten leisten Jugendverbände mit ihren Zusammenschlüssen im Kreis Borken einen wesentlichen Beitrag zur Heranführung an selbstständiger Tätigkeit und an ehrenamtlichen Engagements junger Menschen und haben hierdurch einen ganz besonderen Stellenwert in der Kinder- und Jugendarbeit. Die Prinzipien der Selbstorganisation, der Partizipation und der Werteorientierung sind wesentliche Elemente der verbandlichen Jugendarbeit.

Einmal jährlich findet das Treffen der Jugendverbände auf Kreisebene statt. Gemäß dem kommunalen Kinder- und Jugendförderplan erhalten die Jugendverbände mit gewählten Kreis- bzw. Bezirksvorständen eine jährliche Geschäftsführerpauschale für die ehrenamtliche Geschäftsführung sowie eine Pauschale für die Einrichtung bzw. Aufstockung des Materialpools, die im Rahmen des Jahrestreffens abgewickelt wird.

Der Bereich des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes ist sowohl in §14 SGB VIII, als auch in §14 des KJFÖG als Aufgabe der Jugendhilfe definiert. Jungen Menschen und Erziehungsberechtigten sollen Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes gemacht werden. Die Maßnahmen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sollen junge Menschen zur Kritikfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Eigenverantwortlichkeit sowie zur Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen führen.

Der junge Mensch soll vorbeugend vor gefährdenden Einflüssen, Stoffen und Handlungen geschützt werden. Hierbei kooperieren die Träger der öffentlichen und freien Jugendhilfe nach Bedarf insbesondere mit den Schulen, der Polizei und den Ordnungsbehörden. Im Vordergrund stehen pädagogische Angebote und Maßnahmen, welche Kinder, Jugendliche und Erziehungsberechtige in geeigneter Form informieren und schützen sollen.

Zielgruppen des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sind auch die Fachkräfte in der Jugendhilfe, Bildungs- und Erziehungsinstanzen oder bei Bedarf auch Veranstalter von Festivitäten sowie Gewerbetreibende.

Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz teilt sich auf in unterschiedliche Handlungsfelder. Beispielhaft können folgende Bereiche genannt werden:

  • Suchtprävention
  • Gewaltprävention
  • Prävention von Fremdenfeindlichkeit und Radikalismus
  • Jugendmedienschutz
  • Gesundheitsförderung

Die Angebote des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes sind bedarfsorientiert. Die Abteilung Kinder- und Jugendförderung bietet insbesondere in Kooperation mit der Jugendarbeit und Schule vielfältige Maßnahmen an und fördert diese.

Die Jugendsozialarbeit unterstützt junge Menschen, deren Chancen auf Entwicklung, Bildung, Ausbildung und Teilhabe aufgrund von sozialen Benachteiligungen oder individuellen Beeinträchtigungen gefährdet sind. Hierzu entwickelt und konzipiert sie bedarfsgerechte sozialpädagogische Hilfen, welche die schulische und berufliche Ausbildung sowie die Eingliederung in die Arbeitswelt und die soziale Integration fördern.

Kinder und Jugendliche - gerade, wenn sie unter schwierigeren Bedingungen aufwachsen - sollen nicht in ihrer Entwicklung beeinträchtigt werden. Die Angebote der Jugendsozialarbeit richten sich unmittelbar an junge Menschen bis 21 Jahre, unter bestimmten Voraussetzungen auch bis 27 Jahre. Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Chancengleichheit von Kindern und Jugendlichen in der Gesellschaft.

Immer noch sind junge Menschen mit Migrationshintergrund von Armut und Ausgrenzung bedroht. Diese Zielgruppe mit seinen individuellen Bedarfen nimmt die Jugendsozialarbeit besonders in den Blick.

 

Jugendsozialarbeit in Kooperation mit Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist eine Aufgabe, die mit Blick auf ein gemeinsames und ganzheitliches Bildungsverständnis von Schule und Jugendhilfe zusammen gestaltet werden muss. Die Schulsozialarbeit stellt eine wichtige Kooperationsform von Seiten der Kinder- und Jugendhilfe mit der Schule dar. Sie ist das Handlungsfeld, welches das breite Angebot der Jugendhilfe den Kindern und Jugendlichen direkt vor Ort an der  Schule anbieten kann.

Die Schulsozialarbeit, die Jugendsozialarbeit und die Jugendarbeit sprechen unabhängig von Trägerschaft oder Finanzierung Kinder und Jugendliche an und haben in ihren Handlungsfeldern und deren Zielsetzung wesentliche Überschneidungen. 

Die Fachkräfte für Schulsozialarbeit sind in aller Regel innerhalb der Schule nicht in einem sozialpädagogischen Fachteam eingebunden. Der kontinuierliche Austausch und die Qualifizierung im Rahmen von Arbeitskreisen und Fortbildung sind für die Schulsozialarbeiter eine wichtige Unterstützung und tragen so zur Qualität der Arbeit bei. Der Fachbereich Jugend und Familie unterstützt die Schulsozialarbeit in allen Schulen seines Zuständigkeitsbereiches als fachlicher Ansprechpartner. Dies ist vorrangig über die regelmäßige Teilnahme an den kommunalen Sozialraumteams der Jugendarbeit gewährleistet. Der Fachbereich Jugend und Familie stellt die weitere fachliche Begleitung der Schulsozialarbeit durch regelmäßig stattfindende Arbeitskreise, das bedarfsorientierte Angebot von Schulungen und Fortbildungen, sowie die Beratung vor Ort sicher.   

# DSGVO-Konform geändern, efense, BS, 20210224 #